Fuchsspur Taunus · seit 2020
Ein Rotfuchs steht auf einem bemoosten Felsen über einem nebligen Waldsee in der Abenddämmerung

Fotojournal · Herbst 2026

Wer warten kann, sieht den Fuchs.

Sechs Jahre, über zweihundert Ansitze und ein paar Dutzend Bilder, auf die ich stolz bin. Notizen über Rotfüchse zwischen Feldberg und Wetterau.

Abendnebel, Oktober

Über dieses Journal

Das häufigste Raubtier Deutschlands — und kaum jemand hat es je in Ruhe gesehen.

Füchse leben näher an uns, als wir glauben: am Waldrand hinter der Siedlung, in den Streuobstwiesen, neben dem Wanderparkplatz. Gesehen werden sie trotzdem selten, denn sie kennen uns besser als wir sie.

Ich fotografiere sie seit 2020, fast immer im Morgengrauen, mit Tarnzelt und viel Geduld. Hier sammle ich, was ich dabei lerne — über Spuren, Gewohnheiten und das Jahr eines Fuchses.

— Jonas, Hochtaunus

214Ansitze seit 2020
11bekannte Baue, keiner davon veröffentlicht
5:40beste Uhrzeit im Mai

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„Das beste Bild ist das, bei dem der Fuchs nie erfahren hat, dass ich da war.“Grundregel dieses Journals

Das Fuchsjahr

Wann man was sieht

  1. Januar – FebruarRanzzeit, nächtliche Rufe, Spuren im Schnee
  2. März – AprilGeburt der Welpen im Bau
  3. Mai – JuliWelpen vor dem Bau, Eltern jagen auch tagsüber
  4. August – OktoberJungfüchse werden selbstständig und wandern ab
  5. November – DezemberWinterfell, Mäusejagd auf offenen Feldern